Mohnblume (2004)



BILDER SAGEN MEHR ALS TAUSEND WORTE!
Beim Malen besteht die Kunst darin, andere fühlen zu machen, was ich fühle. Je tiefer ich etwas fühle, um so schwerer ist es zu vermitteln. Vor allem Abstraktes ist schwer zu begreifen, denn es ist nicht leicht, die Aufmerksamkeit des Betrachters für sie zu wecken.
Ich wünsche Ihnen viel Spass beim Surfen!



Leider können die Farben über den Computer-Bildschirm nicht immer den gleichen Eindruck erwecken, wie wenn die Bilder direkt betrachtet werden. Auch die Fotoaufnahme und Bildschirmeinstellung ist für die Farbwiedergabe verantwortlich.


wBL Malen ist für mich das Ertasten von Formen und Farben!

Reich an Eindrücken und voller Tatendrang beschäftigt mich schon früh das Zeichnen und Gestalten der Schule und Beruf. Auch wenn ich als Vermessungstechniker/Ingenieur nicht die künstlerische Laufbahn eingeschlagen habe, Phantasie und die Neigung zu gestalterischen Projekten oder Ideen waren ständig meine Begleiter gewesen.

Ich habe mir das Portraitieren und die Handhabung der Maltechnik in verschiedenen Kursen und Seminararbeiten angeeignet und vertieft. Nach intensiver Beschäftigung mit der Farbenlehre bin ich begeistert von den Einflussmöglichkeiten, die man durch die richtige Farbenwahl nehmen kann.

> 1936 geboren und aufgewachsen im Kanton Thurgau
> Seit 1960 wohnhaft in der Stadt Zürich - in Wiedikon ab 1964
> 1986 bis 1997 Gemeinderat der Stadt Zürich
> 1990 bis 1994 Kommissionsmitglied der Schule für Gestaltung
> Seit 2000 Kunstmaler aus Leidenschaft!

Tages-Anzeiger, 31. Juli 2008


Pepe der Zeite

ZÜRICH-WEST

Plattform, um Werke öffentlich auszustellen

Vom 8. bis 16. November 2008 zeigen Künstlerinnen und Künstler im Rahmen der Wiediker Ausstellung «Künstler im Quartier»im reformierten Kirchgemeindehaus und im Triemlispital ihre Werke.
Augustin Alambra malt mit Öl auf Leinwand. Seine Bilder verkaufen, das fällt ihm nicht leicht. Auch seine Familie möchte lieber alles behalten, was er malt. «Doch das geht nicht», stellt er fest. «Der Platz bei mir zu Hause ist beschränkt. Alle Wände sind voll mit meinen Werken.» Wenn Alambra im November an der Wiediker Kunstausstellung ausstellt, dann geht es ihm nicht in erster Linie darum, in seiner Wohnung Platz für Neues zu schaffen, sondern um die Pflege persönlicher Kontakte.

Quartierverein beteiligt
Ernst Hänzi, Präsident des Quartiervereins Wiedikon und seit Jahren Organisator der Künstlerausstellung, bestätigt, dass für viele Künstler der Kontakt mit Kunstinteressierten und der Austausch untereinander im Vordergrund stehe. Der Quartierverein versteht die Ausstellung im Kirchgemeindehaus und im Triemli als eine Plattform, die jedem gewährt wird, der mit seinen Werken die Öffentlichkeit sucht. Sie soll die Gelegenheit zu einem «Start», sein, sagt Hänzi, und sei auch dazu da, Impulse für die weitere Entwicklung eines Künstler geben. «Manche werden später tatsächlich den Schritt in die Galerie schaffen. Aber es wäre vermessen zu behaupten, unsere Ausstellung sei für sie ein Trittbrett gewesen.» Zum Erfolg brauche es viel persönlicher Einsatz, aber auch eine grosse Portion Glück.
Der Quartierverein Wiedikon stellt den Künstlern die Infrastruktur zur Verfügung und organisiert den Anlass. Er mietet die Räumlichkeiten im Kirchgemeindehaus und die Stellwände, lädt die Künstler ein, plant zusammen mit ihnen den Ablauf der Ausstellung, packt zu beim Einrichten und Abräumen. Für die Unkosten, die dabei entstehen, bezahlen die Künstler eine Entschädigung von 50 Franken. Ausserdem ist der Quartierverein mit 20 Prozent an den Verkäufen beteiligt. Anfang Oktober hat man sich mit den Künstlerinnen und Künstlern getroffen, um den Ablauf des Anlasses zu besprechen. Die Organisation der Ausstellung hat Hänzi eigentlich in die Hände seiner Tochter Barbara übergeben. Doch da diese im Ausland weilte, vertrat er sie und leitete die Versammlung routiniert.
Heuer findet die Kunstausstellung zum 30. Mal statt, die Abläufe sind eingespielt. Auch die meisten der anwesenden Künstler sind mit ihnen vertraut. Jedes Jahr ist etwa ein Fünftel der Aussteller neu dabei. Daneben gibt es den «harten Kern» der permanenten.

Passionierte Laien

Die Künstler sind passionierte Laien. Künstlerisch tätig zu sein, ist für viele mehr als ein Hobby. Graziella Mäder, die Ölbilder und Aquarelle mit Blumen und Landschaften malt, sagt, ihre Werke seien das Resultat eines inneren Dranges. Durch das Malen können Emotionen und Erlebtes verarbeitet werden. Dem, was einen beschäftigt und umtreibt, kann eine Form gegeben werden. Dadurch ist Malen für manche zu einem wichtigen Bestandteil des eigenen Lebens geworden. Klara Truninger aus Scherzingen hat einen schweren Schicksalsschlag damit verarbeitet, dass sie zu Pinsel und Ölfarbe griff. Dass sie auch talentiert ist, darauf machten sie andere aufmerksam und ermutigten sie dazu, ihre Werke auszustellen. Alexandra Papandreou hat das Malen in der Maltherapie entdeckt. Mit 23 Jahren ist sie die jüngste Ausstellerin. Viele der Anwesenden haben erst im Ruhestand die Musse gefunden, künstlerisch tätig zu werden. Walter Blöchlinger ist über ein Versprechen zum Malen gekommen, das er seiner Frau vor acht Jahren gegeben hat. Er hat sich ihr gegenüber verpflichtet, nach der Pensionierung ein Hobby zu beginnen. Mit dem Wachsen des eigenen Werkes sei auch der Wunsch entstanden, dieses auszustellen. Für einen Laien wie ihn sei das kein leichtes Unterfangen und die Wiediker Kunstausstellung deswegen eine willkommene Gelegenheit. «Ich dachte, ich hätte null Chancen, auch wirklich Bilder zu verkaufen. Doch ich wurde eines Besseren belehrt.»

Vernissage der Wiediker Kunstaussellung ist am Samstag, 8. November 2008, um 17 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus. Die Ausstellung läuft dort und im Triemlispital bis am 16. November. Genauere Angaben unter: www.quartierverein-wiedikon.ch.

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